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Grundbegriffe
Farbmodus
Farbmodi
und Farbmodelle (Photoshop)
Ein
Farbmodus bestimmt das Farbmodell für die Anzeige und Ausgabe von Bildern. Die
Farbmodi von Photoshop basieren auf Standardmodellen zur Beschreibung und
Darstellung von Farbe. Gängige Farbmodelle sind z. B. HSB (Farbton, Sättigung,
Helligkeit), RGB (Rot, Grün, Blau), CMYK (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) und CIE
L*a*b*. Photoshop bietet auch Farbmodi für spezielle Farbausgaben wie z. B.
indizierte Farben und Duplex. ImageReady verwendet für Bilder den RGB-Farbmodus.
Farbmodi bestimmen nicht nur die Anzahl der Farben, die in einem Bild angezeigt
werden können, sondern auch die Anzahl der Kanäle und die Dateigröße eines
Bildes.
Die
Informationen-Palette kann so eingerichtet werden, dass sie bei jedem beliebigen
Werkzeug den Farbwert für die Stelle angibt, an der sich der Zeiger befindet.
Sie können die Informationen-Palette und Farbaufnehmer können so einstellen,
dass sie Farbwerte anhand des HSB-, RGB-, CMYK-, Lab- oder Graustufen-Modus
angeben, ohne dass der Farbmodus des Bildes dabei geändert wird
RGB-Modus
Der
RGB-Modus von Photoshop verwendet das RGB-Modell und weist jedem Pixel einen
Intensitätswert zwischen 0 (Schwarz) und 255 (Weiß) für die einzelnen
RGB-Komponenten in einem Farbbild zu. Eine hellrote Farbe kann z. B. einen
R-Wert von 246, einen G-Wert von 20 und einen B-Wert von 50 haben. Wenn die
Werte aller drei Komponenten gleich sind, ergibt dies ein neutrales Grau.
Beträgt der Wert aller Komponenten 255, entsteht reines Weiß, und bei einem Wert
von 0 reines Schwarz.
RGB-Bilder stellen mit drei Farben oder Kanälen bis zu 16,7 Millionen Farben auf
dem Bildschirm dar; die drei Kanäle ermöglichen Farbinformationen von 24 (8 x 3)
Bit pro Pixel. (In Bildern mit 16 Bit pro Kanal entspricht dies 48 Bit pro Pixel
und somit mehr Farben.) Das RGB-Modell ist der Standardmodus für neue Bilder in
Photoshop und wird zudem von Computerbildschirmen für die Farbdarstellung
verwendet. Bei Verwendung anderer Farbmodi wie z. B. CMYK wechselt Photoshop
daher zur Farbanzeige vorübergehend in den RGB-Modus.
RGB ist
zwar ein Standard-Farbmodell, der genaue Farbbereich kann jedoch je nach
Anwendung oder Anzeigegerät variieren. Der RGB-Modus von Photoshop variiert in
Abhängigkeit von dem im Dialogfeld "Farbeinstellungen" gewählten Farbraum.
Graufstufen-Modus
Dieser
Modus arbeitet mit bis zu 256 Grauschattierungen. Jedes Pixel eines
Graustufenbildes hat einen Helligkeitswert zwischen 0 (Schwarz) und 255 (Weiß).
Graustufenwerte können auch als Prozentwerte der Deckung mit Schwarz (0 %
entspricht Weiß, 100 % Schwarz) gemessen werden. Mit Schwarzweiß- oder
Graustufen-Scannern erzeugte Bilder werden i. d. R. im Graustufen-Modus
angezeigt.
Der
Graustufen-Modus ist zwar ein Standard-Farbmodell, der genaue Farbbereich kann
jedoch je nach den Druckbedingungen variieren. Der Graustufen-Modus von
Photoshop verwendet den im Dialogfeld "Farbeinstellungen" gewählten
Arbeitsfarbraum.
Beim
Konvertieren von Bildern in den und aus dem Graustufen-Modus gelten die
folgenden Richtlinien:
Sie können
sowohl Bitmap- als auch Farbbilder in Graustufen konvertieren.
Um ein Farbbild
in ein hochwertiges Graustufenbild zu konvertieren, löscht Photoshop alle
Farbinformationen im Originalbild. Die Graustufen (Schattierungen) der
konvertierten Pixel stellen die Luminanz der Originalpixel dar.
Sie
können mit dem Befehl "Kanalmixer" Informationen aus den Farbkanälen mischen und
einen eigenen Graustufen-Kanal erstellen.
Beim
Konvertieren vom Graustufen- in den RGB-Modus werden die Farbwerte eines Pixels
aus den Grauwerten berechnet. Graustufenbilder können auch in CMYK-Bilder (für
Prozeßfarben-Quadruplexe ohne Konvertierung in den Duplex-Modus) oder in
Lab-Bilder konvertiert werden.
Indizierte-Farben-Modus
In
diesem Modus werden maximal 256 Farben verwendet. Beim Konvertieren in
indizierte Farbe erstellt Photoshop eine Farbtabelle (CLUT), in der die
Bildfarben gespeichert und indiziert werden. Ist eine Farbe des Originalbildes
nicht in der Tabelle enthalten, wird die ähnlichste Farbe gewählt oder die Farbe
mit den verfügbaren Farben simuliert.
Durch
die Beschränkung der Farbpalette kann im indizierten Farbmodus die Dateigröße
ohne Einbußen bei der optischen Qualität reduziert werden (z. B. bei
Multimedia-Animationen oder Web-Seiten). Bearbeitungen sind in diesem Modus
begrenzt möglich. Ist eine umfangreiche Bearbeitung notwendig, sollten Sie das
Bild vorübergehend in den RGB-Modus konvertieren.
Mehrkanal-Modus
Dieser
Modus arbeitet mit 256 Graustufen pro Kanal. Mehrkanalbilder sind bei speziellen
Druckanforderungen hilfreich, z. B. beim Konvertieren eines Duplexbildes für die
Ausgabe im Scitex CT-Format.
Beim
Konvertieren von Bildern in den Mehrkanal-Modus gelten die folgenden
Richtlinien:
Kanäle im
Originalbild werden im konvertierten Bild zu Volltonfarbkanälen.
Beim
Konvertieren eines Farbbildes in ein Mehrkanalbild werden die neuen
Graustufenwerte aus den Farbwerten der Pixel in jedem Kanal berechnet.
Beim
Konvertieren eines CMYK-Bildes in ein Mehrkanalbild werden Volltonfarbkanäle mit
Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erzeugt.
Beim
Konvertieren eines RGB-Bildes in ein Mehrkanalbild werden Volltonfarbkanäle mit
Cyan, Magenta und Gelb erzeugt.
Beim Löschen
eines Kanals aus einem RGB-, CMYK- oder Lab-Bild wird das Bild automatisch in
ein Mehrkanalbild konvertiert.
Um ein
Mehrkanalbild zu exportieren, speichern Sie es im Photoshop DCS 2.0-Format
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